Es gibt nur eine Methode. Am Oberrand des Gesäßes wird eine v-förmige Hautinzision durchgeführt, die Haut bis zur Muskelfaszie abgelöst, der Hautüberschuss nach oben gestreift und entfernt.
Abgesehen von der gewünschten Anhebung des Gesäßes kann auch noch eine Formkorrektur des Gesäßes erfolgen.
Am häufigsten ist es notwendig, Volumen im oberen Gesäßbereich einzubringen. Das kann mittels Dermislappenplastiken, Eigenfetttransplantation oder Silikonimplantaten erreicht werden.
Sie verläuft v-förmig etwa auf Höhe des Beckenkammes von seitwärts oben in Richtung Gesäßspalte und symmetrisch auf die gegenüberliegende Seite.
Wenn keine massiven Gewichtsschwankungen auftreten, hält das Ergebnis recht lange, die Schwerkraft kann beim Gesäß aber durchaus wieder zu einem Absinken führen, sodass man nach Jahren den Eingriff wiederholen muss.
Die Gesäßstraffung ist ein rein ästhetischer Eingriff und wird daher nie von der Krankenkasse übernommen.
Eine Operation dieses Umfangs muss unbedingt in Vollnarkose durchgeführt werden.
Im Allgemeinen muss mit zwei bis drei Nächten Krankenhausaufenthalt gerechnet werden.
Die häufigste medizinische Komplikation ist die aufgrund der großen Wundfläche die Nachblutung sowie Infektionen und Wundheilungsstörungen. Komplikationen, die das Ergebnis betreffen, umfassen asymmetrische Narben und Ausreißen der inneren Ankernähte. Bei sorgfältiger Arbeit sind medizinische Komplikationen sehr selten, die Häufigkeit ästhetischer Komplikationen hängt eher von der Routine des Operateurs ab.
Nach etwa 10 Tagen. Zu Hause sollte in der Rekonvaleszenszeit für die Dauer von 14 Tage die sitzende Position unbedingt vermieden werden, um den Zug auf die Narbe nicht weiter zu erhöhen. Man sollte am Bauch oder auf der Seite liegen.