Egal ob zur Vergrößerung der Brust, zur Verjüngung des Gesichts oder zur Lippenvergrößerung - die Eigenfetttransplantation ist die Methode der Wahl!
1990 wurde durch den US-Amerikaner Sydney Coleman die Eigenfetttransplantation für ästhetische Zwecke weltweit bekannt. Er korrigierte Falten im Gesicht, polsterte Augenringe auf und vergrößerte Lippen. Im Laufe der Jahre verbesserten sich die Techniken zur Fettentnahme und Fetteinbringung.
Mittlerweile sind der Eigenfetttransplantation kaum mehr Grenzen gesetzt. Eigenfett kann grundsätzlich in alle Körperregionen eingebracht werden, um eine ästhetische Formkorrektur zu erzielen. Abgesehen vom Gesicht wird Eigenfett vor allem in folgende Körperregionen eingebracht: Hände, Gesäß, äußere Schamlippen und Penis.
Mittlerweile werden auch Brustvergrößerungen mit Eigenfett durchgeführt. Besonders geeignet ist die Eigenfetttransplantation zum Ausgleich verschieden großer Brüste, eine sehr häufiger Korrekturwunsch. Derzeit ist bei einer Brustvergrößerung durch Eigenfetttransplantation im Zuge einer Sitzung ein Volumenzuwachs von etwa 150 – 250 ml / Brust möglich.
2001 wurde erstmals das Vorhandensein von Stammzellen im Fettgewebe, sog. ADSC (adipose derived stem cells) beschrieben. ADSC verfügen über außergewöhnliche biologische Eigenschaften: sie senden Signale an die Umgebung und erhöhen dadurch die Einheilrate des transplantierten Fetts. Daneben besitzen sie auch die Fähigkeit, sich in andere Zelltypen umzuwandeln, wodurch ihr Einsatz nicht nur in der Ästhetischen, sondern auch in der Rekonstruktiven Chirurgie möglich wurde:
· Verbesserung der Hautqualität im Allgemeinen
· Verbesserung des Erscheinungsbildes von Narben
· Verbesserung des Hautbildes nach Bestrahlung
· Verbesserung des Hautbildes nach Verbrennungen
· Korrektur von Gewebedefekten
· Formverbesserung im Rahmen rekonstruktiver Brustkorrekturen