Bauchdeckenstraffung OP-Vorbereitung

Eine Bauchdeckenstraffung wird grundsätzlich in einem ISO-zertifizierten Operationssaal eines Krankenhauses durchgeführt.

Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten blutgerinnungshemmende Medikamente (Aspirin, Marcoumar, Vitamin E etc.) abgesetzt werden, da diese die Blutgerinnung verzögern können. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten weitestgehend vermieden werden, weil sie die Gerinnungsbereitschaft des Blutes herabsetzen und damit das Risiko einer Nachblutung erhöhen. Der Zigarettenkonsum sollte möglichst eingestellt werden – Nikotin hat eine gefäßverengende Wirkung, was zu Wundheilungsstörungen führen kann. Gerade bei der Bauchdeckenstraffung wäre es aufgrund der großen Wundfläche besonders wichtig, das Rauchen auf ein Minimum zu reduzieren. Weiters sollte die Nahrungszufuhr ein bis zwei Tage vor dem Eingriff auf ein Minimum reduziert werden und der Darm durch Einnehmen von Abführmitteln (Laxativa) entleert werden. Diese Maßnahme ist vor allem bei einer zusätzlich geplanten Korrektur der Rektusdiastase sehr wichtig, damit der plötzlich reduzierte Bauchumfang von den PatientInnen leichter toleriert wird.

Die Operation findet in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) statt. Daher benötigen Sie vor dem Eingriff folgende Untersuchungen:

Lungenröntgen und EKG
Ultraschalluntersuchung der Bauchmuskeln
Komplettes Blutbild inkl. Gerinnung, Blutgruppe, HIV-Test und Hepatitis A, B, C
Operationsfreigabe durch den Allgemeinmediziner oder Internisten

Bitte beachten Sie, dass die Untersuchungen zum Zeitpunkt der OP nicht älter als 10 Tage sein dürfen. Bitte bringen Sie das Röntgenbild und alle Befunde zum OP-Termin mit.

Zur reibungslosen Abwicklung der Aufnahmeformalitäten sollten Sie sich im Krankenhaus mindestens 2 ½ Stunden VOR der Operation einfinden und zum Zeitpunkt der OP sechs Stunden nüchtern sein. Nach Erledigung der Aufnahmeformalitäten werden Sie in Ihr Zimmer gebracht, auf Wunsch erhalten Sie eine Infusion, die Ihren Durst reduziert. Bei der Bauchdeckenstraffung ist mit einem stationären Krankenhausaufenthalt zwischen ein bis drei Nächten zu rechnen.