Oberschenkelstraffung FAQ

1. Kann eine Verkleinerung des Oberschenkelumfangs auch mit einer Fettabsaugung erreicht werden?

Wenn kein Hautüberschuss besteht bzw. wenn die Haut noch straff ist, kann mit einer Fettabsaugung allein durchaus ein gutes Ergebnis erzielt werden.

2. Welche Methoden der Oberschenkelstraffung gibt es?

Es gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, die sich nach dem Ausmaß des zu korrigierenden Hautüberschusses richten. Bei geringem bis mäßigem Hautüberschuss kann der Eingriff auf die Schrittregion beschränkt werden, ist mehr zu tun, muss der Eingriff auf den Oberschenkel erweitert werden.

3. Wo verbleiben bei einer Oberschenkelstraffung die Narben?

Je nachdem welche Operationsmethode zum Einsatz gekommen ist, verläuft die Narbe entweder vom Schritt ausgehend entlang der Innenseite des Oberschenkels in Richtung Knie oder bleibt auf die Schrittregion beschränkt.

4. Wie auffällig sind die Narben?

Beschränkt sich der Hautschnitt auf die Schrittregion, ist die Narbe bei rasierter Intimregion nur bei gespreizten Beinen sichtbar. Bei der langen Schnittführung ist die Narbe deutlich sichtbar, heilt jedoch fast immer zart ab.

5. Findet der Eingriff in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose statt?

Beide Methoden der Oberschenkelstraffung müssen in Allgemeinanästhesie durchgeführt werden.

6. Übernimmt die Krankenkasse den Eingriff?

Nur ganz selten. In extremen Fällen führt die Reibung an der Innenseite der Oberschenkel zu Wundsein, sodass die Kosten für den Eingriff von der Krankenkasse übernommen werden.

7. Wie lange ist man im Spital?

Im Allgemeinen ist mit ein bis drei Nächten stationären Krankenhausaufenthalts zu rechnen.

8. Welche Komplikationen können auftreten?

Die häufigsten medizinischen Komplikationen sind Nachblutungen oder Infektionen. Beides ist bei sorgfältiger Durchführung des Eingriffs weitestgehend vermeidbar. Komplikationen, die das Ergebnis betreffen, umfassen asymmetrische Narben, Ausreißen der Verankerungsnähte, Verziehungen der äußeren Schamlippen, Dog-Ear-Bildung und Narbenkeloide. Bis auf Narbenkeloide sind die ästhetischen Komplikationen durch einen Korrektureingriff relativ einfach behebbar.

9. Ab wann ist man nach einer Oberschenkelstraffung wieder „einsatzfähig“?

Bei komplikationslosem Verlauf ist man nach etwa 10 Tagen in der Regel wieder normal beweglich. Für die Dauer von drei Monaten sollten körperliche Betätigungen vermieden werden, die zu einer Spannung an der Oberschenkelinnenseite führen (Stretching etc.).

10. Wie sind die Langzeitergebnisse nach einer Oberschenkelstraffung?

Wenn Gewichtsschwankungen ausbleiben, sind die Langzeitergebnisse im Allgemeinen ausgezeichnet.